Well so here I am at the end of the road
Where do I go from here?
I always figured it would be like this
Still nothing seems to be quite clear

'Last Warrior' Adam Reynolds




Persönliche Daten

 

Name:

"Last Warrior" Adam Reynolds

 

Herkunft:

Toronto, Canada

Größe:

1,99 m

 

Wohnort:

Hamburg, Germany

Gewicht:

129 kg

 

Debüt:

5. November 1999

Geburtsjahr:

1959

 

Entrance Theme:

"Rock is Dead" (M. Manson)

- Aussehen -

Adam Reynolds ist ein hochgewachsener Mann, der trotz seines durchtrainierten Körperbaues nicht unbedingt muskulös wirkt. Sein Gesicht ist das Antlitz eines Menschen, der schon so einiges im Leben erlebt hat, gute wie schlechte Zeiten... well, wobei die schlechten eher ihre Spuren hinterlassen haben. Oft fällt ihm sein etwa schulterlanges braunes Haar mit den leicht grauen Schläfen wirr über das Gesicht. Das beeindruckendste sind sicherlich seine eisgrauen Augen, deren stechender Blick selten eine echte Emotion verraten. Gekleidet ist Adam Reynolds meist in lockere Straßenkleidung, oft sieht man ihn auch in einen schweren Ledermantel gehüllt. Im Ring bevorzugt er einen einfachen grauen Ringeranzug und schwarze Stiefel.

- Charakter -

Ihn als Mann mit zwei Gesichtern zu bezeichnen wäre die passendste Beschreibung. Im Ring gibt er sich respektlos-ironisch, stets Hohn und Spott für seine Gegner auf den Lippen, zuweilen auch zu Arroganz neigend. Seinen Freunden gegenüber ist er ein loyaler Partner, wenn auch durch seine Sprunghaftigkeit und Launen ein nicht gerade einfacher Mensch. Ganz anders dagegen ist der Privatmensch Adam Reynolds. Hier neigt er oftmals zu einem schwermütig-melancholischem Verhalten, Alkohol und Medikamente (vor allem sog. Painkiller) gehören zu seinen besten Freunden. Adam Reynolds ist sich diesen Widersprüchen zwischen Real- und Ringcharakter durchaus bewußt und empfindet es teilweise auch als Belastung, flüchtet sich aber auch immer wieder in den schönen Schein der bunten Wrestling-Welt.

- Verhalten im Ring -

Als erfahrener Wrestler geht Adam Reynolds viele Dinge etwas ruhiger an als seine jüngeren Kollegen. Er handelt überlegt und setzt riskante Moves, wie etwa Seilaktionen, überlegt und nur zu seinem Vorteil an. Allerdings ist er immer dazu in der Lage, nahezu ohne Ansatz besonders kraftvolle Aktionen aus dem Stand zu zeigen, die viele Gegner überraschen. Typische Moves für ihn sind: Armbar Takedown, Avalanche, Backsuplex, Belly to Belly Suplex, Bodyslam, Clothesline, Dragon Screw, Face Crusher, Facebreaker, Front Slam, Gorilla Press, Leg Lariat, Oklahoma Stampede, Piledriver, Powerbomb, Reverse Powerbomb, Senton Splash, Sidewalk Slam, Somersault Bodyblock, Superplex, Thrustkick, Vertical Suplex.

Als Meister der psychologischen Spielchen läßt es sich Adam nicht nehmen, vor den meisten Matches noch einmal zum Mikrofon zu greifen und seinem Gegner ein paar gezielte Sprüche zuzusetzen. Aber... wenn er vor einem Match ganz ruhig bleibt... DANN besteht wirklich ein Anlaß zur Sorge.

- Finishing Move -

Hier wird seit seinem Debüt auf einen Move vertraut, den Adam selbst "Apocalypse" nennt. Hierzu legt er seinen benommenen Gegner in die Mitte des Ringes, steigt selber auf eines der Seile und springt dann mit einem Ellbow Drop genau auf den Kehlkopf des am Boden liegenden. Richtig getroffen, so hat dieser Move eine verheerende Wirkung, der sich schon so mancher Wrestler ergeben mußte.

 

Karriere

- Lebenswandel -

Über die Zeit, bevor Adam Reynolds in Europa erstmals in den Ring trat, ist nicht sehr viel bekannt. Offiziellen Angaben zufolge wurde er im Jahre 1959 als Sohn deutscher Einwanderer in Toronto, Canada geboren, wo er auch seine Jugend verbrachte. Schon früh begann er mit dem Ringen und konnte sich als Amateursportler in seiner Heimat einen Namen machen. Doch Adam war schon immer ein unruhiger Charakter und so verließ er kurz vor dem Abschluß das College und wurde zu einem Streuner, der sich quer in der Weltgeschichte herumtrieb und Gelegenheitsjobs in diversen Wrestling-Promotions annahm. Mitte der 80er Jahre hängte er die Wrestling-Stiefel allerdings erst einmal an den Nagel und bemühte sich, eine bürgerliche Existenz aufzubauen - weitestgehend allerdings ohne Erfolg. Erst in den 90ern wurde es etwas ruhiger um ihn, als er Sarah Larson traf, sich in sie verliebte und die beiden schließlich heirateten. Zu dieser Zeit hatte Adam auch sein altes Hobby, das Ringen wieder für sich entdeckt und entschloss sich, es fortan als Pro Wrestler durch die Indy-Ligen Kanadas und der USA zu schlagen. Vom Geld, das er dadurch verdiente, konnten die beiden sich einen bescheidenen Wohlstand aufbauen und als dann im Jahre 1991 ihre Tochter Julia geboren wurde, schien das Glück perfekt.

Doch dieses Glück hielt nicht lange. In der Ehe zwischen Adam und Sarah kriselte es, da er aufgrund seines Engagements als Wrestler das für diesen Berufstand typische Leben führte, ständig auf dem Weg von einer Veranstaltung zur nächsten. Das Jahr 1996 sollte zu einem wirklich rabenschwarzen für die Reynolds werden, da Julia an Krebs erkrankte und diesem schrecklichen Leiden wenige Monate später erlag. Die Ehe mit Sarah zerbrach daraufhin und Adam versank tief in einem Sumpf aus Alkohol und Drogen, die er in den letzten Jahren als ständige Wegbegleiter im Leben eines Wrestlers kennengelernt hatte. Nur mit Mühe konnte er damals seine Ringlizenz behalten und kämpfte in dubiosen Ligen quer über den Erdball für eine Handvoll Dollar. Adam Reynolds war wirklich am Ende, als es ihn Mitte 1999 nach Deutschland verschlug, wo er sich nach einer Entziehungskur und einigen Jobs als Nachtwächter und Geldeintreiber der PWC anschloß... der einzigen Liga, die ihn damals noch unter Vertrag nehmen wollte.

 

- Geschichte in der PWC - 

Die Geschichte des Last Warriors in der PWC ist eine Geschichte voller Dramatik. Blut, Tränen, aber auch viel Freude kennzeichnen seinen Weg, der aber auch gleichzeitig der Weg einer ganzen Liga ist, deren Schicksal er wesentlich mitbestimmte. Aber beginnen wir am Anfang...

Das Schicksal war es wohl auch, welches den Last Warrior 1999 in die Power Wrestling Connection trieb. Beim alleresten Event, dem PWC War! wurde ein klassisches k.o.-Turnier mit 16 Teilnehmern abgehalten, um den ersten World Champion zu ermitteln. Der Last Warrior bekam den Hünen Big Bear zugelost. Alles sah eigentlich nach einem Sieg für den Warrior aus, bis dann der Tag-Team-Partner seines Gegners, Genghis, in den Kampf eingriff und den Last Warrior somit aus dem Turnier beförderte. Dieser sann natürlich auf Rache und so kam es dann im Januar zu einem Aufeinandertreffen zwischen dem Warrior und Genghis, welches Adam relativ glatt gewinnen konnte. Er hatte seine Rache und konnte sich ein neues Ziel setzen - und dies war der noch junge World Title der PWC, den damals Benthasta innehatte.

Der PPV "New Beginning" wurde tatsächlich zu einem neuen Anfang für den Warrior, denn etwas überraschend konnte er Benthasta (ein Mitglied der Altoids) bezwingen und sich den Titel sichern, den er in den nächsten Wochen gegen zahlreiche Gegner verteidigte, wie z.B. den Titan Warrior, D. Letter-Man oder den in die PWC stürmenden God of Thunder. Zu dieser Zeit wendete sich der Last Warrior von seinen Fans ab und wurde zu einem der unbeliebtesten Wrestler der PWC. Bis in den Juni 2000 hinein behielt er den Gürtel fest in seinen Händen, bis es am 16.6. zu einem schicksalshaften 4 Way Dance zwischen dem Warrior, D. Letter-Man, Psycho Dad und Benthasta kam.  Der Letter-Man hatte an diesem Abend das Glück auf seiner Seite und konnte sich den Sieg sichern, der Warrior war nach fast 5 Monaten an der Spitze der Promotion von seinem Thron gestoßen. Nachdem auch kurze Zeit später ein Sarg-Match gegen den God of Thunder und den damals noch unerfahrenen Fithing Angel mit einer Niederlage für den früheren Champ endete, begann eine Phase der Neuorientierung, in der sich einiges ändern sollte. Im Hintergrund wurden Fäden gesponnen und neue Pläne geschmiedet. Der Last Warrior wendete sich wieder den Fans zu und aufgrund einiger kluger Aktienspekulationen gelang es ihm sogar, sich selbst zum Vizepräsidenten der Liga aufzuschwingen.

Gemeinsam mit dem Fithing Angel und dem Master of Darkness rief man eine Gruppierung ins Leben, welche die Geschicke der Liga in den nächsten Wochen prägen sollte: Die "Unholy Army" war geboren. Beim PPV "Bloody Society" kam es zu einem 6-Mann-Tag-Team-Match gegen ihre seinerzeit ärgsten Rivalen, den God of Thunder und seine Partner Wendell Waughn und Dancin Devil. Vollkommen überraschend turnte der Dancin Devil während dieses Matches jedoch zur Unholy Army und die Gruppierung war auf dem Gipfel ihrer Macht. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich der Fithing Angel den World Title sichern, den zwischenzeitlich der God of Thunder errungen hatte. In der kommenden Zeit war die Unholy Army in einige heiße Fehden verwickelt, besonders die Serial Killers um den Koloss E.M. setzten ihr schwer zu. Es kam zu zahlreichen Aufeinandertreffen, bei denen die Gruppierung um Adam Reynolds meist die Oberhand behalten konnte. Aber auch von anderer Seite drohte Gefahr, den das sogenannte "Taking Over Projekt" (TOP) hatte es sich zum Ziel gesetzt, die PWC im Sturm zu erobern. Doch diese Pläne scheiterten nicht zuletzt am Last Warrior, der den Anführer, den verschlagenen Vince Hamburger im September und Oktober zweimal besiegen konnte und sich damit erneut zum Contender #1 auf den World Title aufschwang. Eben diesen World Title hatte der Fithing Angel bei einem der spekakulärsten PPVs, "Unholy Challange" gegen E.M. verloren. Eine besondere Klausel in diesem Vertrag besagte zudem, daß der Angel mit dieser Niederlage nicht mehr Mitglied der Unholy Army war, sondern den Serial Killers beitreten mußte. Eine Klausel, die dem ohnehin etwas unzufriedenen Angel vielleicht gar nicht einmal so ungelegen kam...

Mit diesem Ereignis setzte dann auch der langsame Zerfall der Unholy Army ein. Obwohl der Angel durch niemand anderen als Bagheera, den Präsidenten der PWC, ersetzt wurden, kriselte es innerhalb der Gruppierung. Der Master of Disaster und der Dancin Devil, ohnehin nicht gerade die aktivsten im Ring, verschwanden aus der Liga, so daß der Warrior mit Bagheera bald alleine dastand. So konnte der Warrior das Titelmatch gegen E.M. nicht nutzen und verlor durch Disqualifikation. Nachdem es beim PPV zu einem leichten Sieg über den Mysterious Man gereicht hatte, war die Unholy Army endgültig Geschichte, als sich der Warrior und Bagheera trennten. In einem Match zwischen den beiden kam es zu einem Draw und erneut wurde es wieder etwas ruhiger um den Last Warrior.

Erst als im Dezember 2000 anläßlich des PWC War! 2 in einer großen Battle Royal ein neuer Herausforderer für den World Champ gesucht wurde, war der Warrior wieder zur Stelle. Mit einer phantastischen Leistung konnte er sich lange Zeit im Ring halten, wurde dann jedoch eliminiert und somit dritter hinter dem Debütanten Morbeus und dem Gewinner Ravenhunter. Letzterer war es dann auch, der sich nur eine Woche später den Titel des World Champs sichern konnte... und ab diesem Zeitpunkt den Last Warrior auf den Fersen hatte. Tatsächlich war die Titelregentschaft des Ravenhunters nur kurz, denn wiederrum nur eine Woche später kam es zu einem Aufeinandertreffen der beiden. An diesem Abend wurde wirklich ein Traum wahr, denn der Last Warrior konnte sich zum zweiten mal in seiner Karriere in PWC Titel sichern. Diesen konnte er in den nächsten Wochen gegen E.M., den Ravenhunter und Morbeus knapp verteidigen, doch dann legte die Liga eine Pause von rund 4 Monaten ein, in der alle Titel für vakant erklärt wurden. Adam Reynolds nutzte diese Zeit, um erstmals seit langer Zeit wieder richtig Urlaub zu machen.

Es kam schließlich der Mai 2001 und damit der PPV "Mayday Massacre". Als letzter Champion wurde der Last Warrior natürlich in einen 4 Way Dance um den neu zu vergebenden World Title gegen die Top-Contender Ravenhunter, Fithing Angel und einen mysteriösen vierten Teilnehmer gesetzt. Es kam aber anders als erhofft und dieser Event endete mit einer riesigen Überraschung, als sich der vierte Teilnehmer als niemand anderen als E.M. entpuppte, der sein Gedächtnis verloren hatte und als "Ousamar E.M. Bin Laden" auftrat. Diese Verwirrung nutzen PWC Präsident Ron Haywood und seine Gefolgsleute aus, um ihn in ihre Reihen zu holen und die neue starke Gruppierung in der PWC zu gründen: Die wiedererstandenen Altoids. Für Adam folgten einige leichtere Matches gegen Leute wie Thomas Krause und Tom Martin (die er allesamt gewinnen konnte), bis zu einem weiteren Ereignis, welches das Leben des Last Warriors erneut enorm beeinflussen sollte. Er wurde nach einer PWC Show in Paris beschuldigt, eine junge Prostituierte ermordet zu haben, was ihm neben einem kurzen Aufenthalt im Gefängnis vor allem emotional aus der Bahn warf. Fast drohte er in diesen Tagen seinem wieder stärker werdenden Alkoholmißbrauch zu erliegen, doch es sollte noch viel schlimmer kommen...

Ohne ersichtlichen Anlaß attackierte Adam im Backstagebereich den Publikumsliebling Frank Foolish. Als dieser und sein Partner Sweet Transvestite den Warrior zu einem Match aufforderten, ließ Adam sich einen Partner zulosen. Das Los fiel auf den Neuling Ares, der erst wenige Wochen zuvor in die Connection gekommen war. Die vier lieferten sich ein spannendes Match, aber dann griff urplötzlich eine unbekannte Frau in den Kampf ein. Wie es sich herausstellte, handelte es sich bei dieser Frau ausgerechnet um Sarah Reynolds und bei Ares um ihren Halbbruder, welche diesen Verrat und auch den angeblichen Mord von langer Hand geplant hatten, um Adam eine gewaltige Abreibung zu verpassen. Bei "Summer Night Insanity" kam es zur Konfrontation zwischen dem Last Warrior und Ares, welches der Neuling sensationell für sich entscheiden konnte. Diese Niederlage war für den Last Warrior aber auch ein erneuter Wendepunkt in seinem Leben, da er neuen Mut fassen konnte und erneut zu dem Entschluß kam, daß ein einzelner gegen übermächtige Feinde wie die Altoids keine Chance habe. Kurze Zeit später platze dann auch schon die Bombe, als sich der Warrior, der Fithing Angel, der Ravenhunter und der junge Corven Shaw zu einer Gruppierung zusammentaten, welche mehr als nur ein Gegengewicht zu den Altoids war. Die "Icons at Work" wurden während eines Tag-Team-Matches gegen Tommi Hart und Bagheera gergündet.

In den nächsten Wochen kam es zu zahlreichen Aufeinandertreffen zwischen den Icons auf der einen und den Altoids, Tony Bates/German Dragon oder den Butchers auf der anderen. Diese Matches endeten meist in einem großen Chaos, aber der Unterhaltungseffekt bei den Fans war immer sehr hoch, so daß die Gruppierung bei den meisten Fans sehr gut ankam. Dieser Beliebtheit tat es auch keinen Abbruch, daß Corven die Icons bald wieder verließ. Gerade mit Corven verband den Last Warrior allerdings ein besonderes Band, denn wie sich herausstellte, war dieser ein leiblicher Sohn des Last Warriors, gezeugt vor über 20 Jahren bei einem flüchtigen One Night Stand. Da sich seine Mutter nach seiner Geburt vor Scham und unter dem Druck ihrer Umwelt selbst tötete und er fortan in einem Heim aufwuchs, gab Corven niemand anderem als Adam die Schuld an seinem verpfuschten Leben, was zu einer verbitterten Feindschaft der beiden führte. Doch zunächst sollte es zum lange herbeigesehnten PPV "Invited Combat" kommen. Die Icons at Work standen im inzwischen legendären 2 Ring Main Event und konnten sich auch tatsächlich gegen die Butchers die Tag-Team-Titel sichern. Im anschließenden Kampf um den World Title kam es jedoch zum Überlaufen des Referees Morbeus zu den Altoids, woraufhin sich Tony Bates etwas überraschend den World Title sichern konnte. Für Adam war dieser PPV jedoch auch aus einem anderen Grund besonders wichtig. Durch eine List gelang es ihm, seine Ex-Frau Sarah zu stellen und ihr auch die Verantwortung für den Mord in Paris nachzuweisen. Sarah wurde daraufhin in eine Nervenheilanstalt eingeliefert.

Nach Invited Combat kam es zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Adam und seinem Sohn Corven Shaw. Adam konnte dieses Match für sich entscheiden, aber auch in den nächsten Wochen und Monaten warteten noch viele Gegner auf ihn. Mit den Icons at Work lieferte er sich einige harte Kämpfe gegen die Children of Wrath oder den German Dragon. Auch die Führungsspitze der PWC hatte in diesen Wochen zunehmend unter den Icons at Work zu leiden, die sich immer mehr Privilegien herausnahmen und bald keinerlei Respekt vor ihren Gegnern zeigten. Zum Eklat kam es fast, als Adam eine günstige Situation nutze, die Verlobte des German Dragon abfüllte, für pornographische Aufnahmen mißbrauchte und das Video als Druckmittel verwendete. 

Das Jahr 2001 endete mit dem PPV "PWC War! 3", bei dem traditionsgemäß eine große Battle Royal um den Platz des #1-Contenders stattfand. Adam Reynolds mußte sich hier mit dem 2. Platz hinter "Flashlight" Trent Cameron begnügen. Erfolgreicher verliefen dagegen die alljährlich stattfindende Verleihung der PWC Awards, bei denen Adam die Auszeichnung für den 'besten Wrestler 2001" gewann. Eine gute Auszeichnung für einen Worker, der in diesem Jahr keinen Einzeltitel halten konnte und mehr Niederlagen als Siege kassiert hatte...

Event Gegner Ergebnis
PWC War! Big Bear Niederlage
Flens Friday #3 Genghis Sieg
New Beginning Benthasta (World Champ) Sieg (Titelgewinn)
Flens Friday #4 Titan Warrior Sieg (Titelverteidigung)
Licensed Brawl D. Letter-Man Sieg (Titelverteidigung)
Flens Friday #9 God of Thunder Sieg (Titelverteidigung)
Flens Friday #10 D. Letter-Man, Psycho Dad & Benthasta Niederlage (Titelverlust)
Dark Warfare God of Thunder, Fithing Angel Niederlage
Bloody Society /w Fithing Angel & Master of Darkness vs. God of Thunder & Wendell Waughn & Dancin Devil Sieg
Evolution #5 /w Fithing Angel vs. Serial Killers Sieg
Evolution #8 The Destroyer, Vince Hamburger Sieg
Evolution #9 Vince Hamburger Sieg
Evolution #10 E.M. (World Champ) DQ-Niederlage
Justice and Violence Mysterious Man Sieg
Evolution #11 Bagheera Double Countout
PWC War! 2 32-Mann-Battle Royal Platz 3
Evolution #16 Ravenhunter (World Champ) Sieg (Titelgewinn)
Evolution #17 E.M. DQ-Niederlage (Titelverteidigung)
Triangle of the Titans Ravenhunter, Morbeus Sieg (Titelverteidigung)
May Day Massacre Ousamar E.M. Bin Laden, Fithing Angel, Ravenhunter Niederlage
Evolution #20 Thomas Krause Sieg
Evolution #22 Tom Martin Sieg
Evolution #25 /w Ares vs. Schwul'n Fool Connection No Contest
Summer Night Insanity Ares Niederlage
Evolution #27 /w Samuel al Rajid vs. Altoids No Contest
Evolution #28 /w Fithing Angel vs. Tony Bates & German Dragon Niederlage
Evolution #31 Final Breath, Flashlight Niederlage
Evolution #32 Tommi Hart (World Champ) No Contest
Invited Combat /w Fithing Angel & Ravenhunter vs. Ares, Samuel al Rajid & Petro Shatar Sieg (Tag-Team-Titelgewinn)
Invited Combat Tony Bates, Tommi Hart, Samuel al Rajid Niederlage
Evolution #33 Corven Shaw Sieg
Evolution #34 Flashlight, Final Breath, Samuel al Rajid Niederlage
Evolution #37 German Dragon Niederlage
PWC War! 3 /w Samuel al Rajid & Fithing Angel Niederlage (Verlust des Tag-Team-Titels)
PWC War! 3 25-Mann-Battle-Royal 2. Platz

Bilanz in der Power Wrestling Connection

Siege Unentschieden Niederlagen
15 4 13

 

- Geschichte in der GCW -

Nachdem die PWC zur Jahreswende 2001/2002 überraschend ihre Pforten schloß, stand Adam Reynolds erst einmal auf der Straße. Eine Weile lebte er von seinem Ersparten, genoß die neugewonnene Freiheit und kurierte einige alte Verletzungen aus. Aber wie es nun einmal bei alten Haudegen so ist: Irgendwann lockt doch wieder der Ring, der Glanz und die strahlenden Lichter einer Wrestling-Liga. Und so kam es dann, daß Adam Reynolds sich der GCW anschloß. Bei Planet X #97 debütierten vier Männer in der GCW, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Samuel al Rajid, Ric Heatfield, Trent Cameron und Adam Reynolds waren es, die ihre alten Zwistigkeiten begruben und das Erbe der alten PWC nun in einer neuen Liga weiterführen wollten. Zunächst wollten die alteingesessenen Wrestler die vier selbstbewußten Newbies nicht für vollnehmen, doch bei Beyond Violence 2002 platze geschah dann das, womit niemand gerechnet hatte: Der lange verschollene GCW-Präsident Bite kehrte zurück, präsentierte die vier PWCler als seine neue firmenLEGION und sorgte mit ihrer Hilfe dafür, daß World Champ Eleven festgenommen wurde.

Beyond Violence war also zuende und die GCW hatte eine neue, äußerst mächtige Verbindung. Von manchen als Bites Schoßhunde verspottet, genossen die vier ihre neue Position und Privilegien wie Luxus-Kabinen, bevorzugte Behandlung usw. Doch wo Sonne ist, da ist auch Schatten und ausgerechnet dieser sollte Adam fast zum Verhängnis werden: Bei der Inspektion von Elevens ehemaliger Kabine stieß Adam auf einen "Abschiedsgruß" in Form einer Bombe, die den gesamten Raum in die Luft jagte und Adam verletzte. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und traf dort auf niemand anderen als seinen alten Gegner Tommi Hart, der seit dem Ende der PWC praktisch von der Bildfläche verschwunden war. Dieser hatte inzwischen einige psychische Schäden erleiden müssen und überzeugte Adam davon, daß beide gegen ihren Willen in dem Krankenhaus festgehalten würden. Gemeinsam - und mit unfreiwilliger Hilfe von Jakk Rokk - gelang die Flucht. Aus alter Verbundenheit besorgte Adam Tommi einen Job als Kofferträger und Laufbursche in der GCW, doch schon bald verschwand dieser wieder von der Bildfläche. Etwa zur selben Zeit zog sich Trent Cameron aus dem Wrestling Business zurück, womit die firmenLEGION nur noch zu dritt war.

Sein erstes Single-Match bestritt Adam bei Planet X #101 gegen Shapiro, den er besiegte und sich damit gleichzeitig für das Power-Man-Turnier qualifizieren sollte. Zu dieser Zeit lieferte sich Adam immer wieder kleinere Scharmützel mit Leuten wie Jakk Rokk, Michael Sorrow oder auch Saviour, wobei gerade letzterer sein besonderes Interesse auf sich zog. Bei einem Gespräch zeigte er Saviour ein Foto mit dem Abbild eines jungen Wrestlers namens Ian 'The Saviour' DeLarge. Saviour stellte daraufhin Nachforschungen an, die ergaben, dass niemand anderes als Adam Reynolds selbst dieser Ian DeLarge gewesen war, bevor er vor gut 20 Jahren plötzlich von der Bildfläche verschwand.

Doch auch im Ring ging das Geschehen weiter. Beim Ring of Fire 2002 konnte Adam für ihn selbst etwas überraschend GCW-Ringikone Devil's Bitch bezwingen, bevor im Halbfinale ausgerechnet gegen Saviour das Aus kam. Bei Planet X #103 folgte jedoch die Revanche, als Adam Saviour im Main Event bezwingen konnte. Immer mehr Details aus der Vergangenheit Adams wurden zu dieser Zeit aufgedeckt, als Saviour mit einem angeblichen Polizisten Kontakt aufnahm, der Adam Reynolds als angeblichen Verbrecher enttarnen wollte. Während Adam und die gesamte firmenLEGION gerade von John Valmont verraten wurden (Planet X #104) und nach Bites Verschwinden plötzlich ohne ihren großen Rückhalt dastand, zog sich im Hintergrund die Schlinge immer enger um Adams Hals...

Zur Konfrontation kam es beim City Brawl 2002 in Paris. Adam hatte gerade erst Phoenix besiegt, als es zwischen ihm und Saviour in einem billigen Stundenhotel zu einer Aussprache kam. Es stellte sich heraus, daß Adam seinen Namen Ian DeLarge abgelegt hatte, da er in einem Kronzeugenprogramm gegen die Bosse seiner ehemaligen Liga ausgesagt hatte, die einen schwunghaften Drogenhandel betrieben. Doch ausgerechnet Saviours Nachforschungen hatten diese Leute wieder auf die richtige Spur gebracht. Es kam zum Showdown, bei dem der falsche Polizist zu Tode kam...

Ob Adam Reynolds jetzt ins Gefängnis kommt? Wird die firmenLEGION auch ohne Bite ihre Position bewahren können? Wird der zurückkehrende Eleven blutige Rache an denen nehmen, die ihn aus der Liga vertreiben wollten? Fragen über Fragen... und doch so wenige Antworten. Stay addicted!

Event Gegner Ergebnis
Beyond Violence 30-Mann-Battle-Royal 5. Platz
Planet X #101 Shapiro Della Rosá Sieg
Ring of Fire 2002 Devil's Bitch (Power-Man-Viertelfinale) Sieg
Ring of Fire 2002 Saviour (Power-Man-Halbfinale) Niederlage
Planet X #103 Saviour Sieg
Planet X #104 /w John Valmont vs. Neo & Stevie Van Crane No Contest
City BRAWL 2002 Phoenix Sieg

Bilanz bei German Championship Wrestling

Siege Unentschieden Niederlagen
4 1 2

 

The road goes ever on and on

Down from the door where it began.

Now far ahead the Road has gone,

And I must follow, if I can,

Pursuing it with eager feet,

Until it joins some larger way

Where many paths and errands meet.

And whither then? I cannot say.